Freitag, 5. Mai 2017

Rezension: "Harley & Rose"von Carmen Jenner

http://www.carmenjenner.com/p/harley-rose.html
http://www.carmenjenner.com/p/harley-rose.html
Inhaltsangabe:
Schon als kleines Mädchen träumte die 30jährige Rose davon von Harley über die Schwelle getragen zu werden.
Was macht es also schon, dass es eigentlich nicht ihre Hochzeitsreise ist und auch eigentlich nicht ihr Hochzeitstag ist und sie nur hier ist, weil Harley von seiner Verlobten Stunden vor der Hochzeit abserviert wurde?

Sie taucht San Fransisco gegen Hawaii und ihren Bruatjungernstrauß gegen einen leckeren Cocktail und hofft darauf endlich den Status "Beste Freundin" endlich ad acta zu legen und Harley ihre Gefühle zu gestehen.

Einst waren sie schon einmal mehr als nur Freunde, aber das Leben kam ihnen dazwischen und seit jener Zeit hofft sie, dass Harley endlich erkennt, was er all die Jahre vor sich hatte: Sie!

Sie war immer seine beste Freundin.

Er war immer ihr bester Freund.
Sie liebt ihn.
Er ... liebt sie nicht.
Er ... heiratet jemand anderen.
Er ... verheimlicht etwas.
Er ... tja, es ist kompliziert.

Meine Einschätzung:
Dies ist mein erster Roman aus der Feder von Carmen Jenner und wahrscheinlich auch nicht mein Letzter. Aus einer Laune heraus und auch weil der Roman nur 99ct kostete hab ich ihn mir vor Monaten schon auf den Kindle geladen. Dort "lag" er dann fast vergessen.
Dank einer Challenge "musste" ich das Buch nun lesen und habe es regelrecht verschlungen.
Der Schreibstil von Carmen Jenner gefiel mir sehr gut und fesselte mich ab S. 1 bis zum Ende.
War ich erst einmal eingetaucht in die Geschichte rund um Harley und Rose gab es kein Loskommen mehr, dabei schreibt Carmen Jenner hier in meinen Augen keinen klassischen Liebesroman in dem aus besten Freunden mehr wird - es war einfach etwas anderes.

Grundsätzlich folgt die Autorin dem altbekannten Schema des Liebesromans, nur um dann mit ein oder zwei Paukenschlägen ihre Leserin - mich - sprachlos zu machen und heulend zurück zu lassen. 
Die Wendungen in dem Roman waren für mich unerwartet und auf den ersten Blick auch zu viel oder übertrieben, aber das Gesamtergebnis lässt sich sehen. 

Was mich zu den Charakteren bringt: Vorneweg! Rose ist einfach umwerfend. Eine Frau, die zwar weiß was sie will, aber nicht alles mich sich machen lässt. Obwohl ihr ihre Beziehung zu Harley nicht immer gut tat und ich manche Entscheidungen nicht nachvollziehen kann mochte ich sie sehr.
Harley hingegen war ein selbstsüchtiger, egoistischer Arsch selbst über das Ende des Buches hinaus. Es ging ihm weniger, um das was Rose wollte oder brauchte, sondern immer nur um das was ER wollte. Manchmal fragte ich mich was Rose in ihm sah. In meinen Augen war er ein Mann, der immer jemand brauchte der ihn liebte. 

Mehr kann ich nicht schreiben ohne gnadenlos zu spoilern. Für mich hatte die Liebe zwischen Harley und Rose einen schalen Beigeschmack - sie konnten nicht dauerhaft miteinander, aber auch nicht ohne den Anderen.

Insgesamt ein Roman bei dem man alles an Gefühlen mitnimmt was geht: Wut, Verzweiflung, Trauer, Lachen, Freude und Liebe. 

Mein Fazit:
4 Sterne - wer auf den etwas anderen Liebesroman steht sollte sich diesen hier genauer anschauen.

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