Dienstag, 15. Dezember 2015

Rezension: "Abschied für immer und nie" von Amy Reed


Erscheinungstag: Di, 10.11.2015
Bandnummer: 100007
Seitenanzahl: 320
ISBN: 9783959670104
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Inhaltsangabe (Quelle Harper Collins Germany):
"Mal im Ernst, Evie, was haben wir schon zu verlieren?" Was die krebskranke Evie noch will, ist eine letzte Reise. Noch einmal das Adrenalin in den Adern spüren. Noch einmal auf den Rat ihrer Freundin Stella hören: Lebe wagemutig. Aber die Flucht aus der Klinik wird alles verändern? Evie fällt es unsagbar schwer, in die Welt der Gesunden zurückzufinden. Bis sie Marcus trifft. In seiner Nähe fühlt sie sich lebendig. In seinen Exzessen, seinen fantastischen Höhenflügen. Nur ahnt sie nicht, dass sie nur einen Schritt vor dem Abgrund steht?

Meine Einschätzung:Eigentlich lese ich solche Bücher ziemlich gerne, aber hier bei "Abschied für immer und nie" von Amy Reed konnte ich einfach nicht hineinfinden.
Schade eigentlich, denn die Idee hinter dem Buch gefiel mir ziemlich gut und versprach Potential.

Der Schreibstil war ganz okay, aber auch nicht wirklich fesselnd. Am besten gefiel mir der Teil als Evie im Krankenhaus lag. Es war interessant und ich wollte bis zu einem gewissen Punkt wissen, wie Evies Leben weiter gehen würde - DANACH.

Bei der Handlung wurde ich dann doch etwas enttäuscht, denn mit jeder Seite nahm die Handlungsspirale einen negativen Abgang und gerade Evie wurde mir mit jedem Kapitel unsympathischer.
Mochte ich sie am Anfang noch, so änderte sich das ziemlich schnell und ich bemerkte, dass ich teilweise Seiten nur überflog - schade.

Die Charaktere waren teilweise farblos und ich fand, dass der Fokus der Autorin ausschließlich auf Evie lag. Ich gestehe, dass sie mir zu Anfang sehr sympathisch war und ich wirklich hoffte, dass sie gesund werden würde und es doch noch ein Happy End für sie geben wird. Doch dann änderte sich das - DANACH empfand ich Evie egoistisch und sah sie nur als zickige Göre, die einfach nicht zurück ins Leben finden möchte. Selbstzerstörerisch ist nur eines der Worte mit denen ich sie bezeichnen würde.

Alles in Allem ein schwacher Roman darüber, ob ein Teenager zurück ins Leben findet oder nicht ... Schade, denn Potential war deutlich vorhanden.

Mein Fazit:

3 Sterne - der Anfang war stark, doch danach ging es nur noch abwärts ... 

1 Kommentar:

  1. Wer kann denn aber schon sagen, was wirklich mit einem in so einer Situation passiert? Man kann sich da schwer hineindenken, ein schwieriges Thema, aber auch wichtig.

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